Die Anreise war bereits das erste Highlight unseres Sardinien-Urlaubs. Wir sind alle unterschiedlich gestartet und in Borgo Panigale trafen wir dann zum ersten mal zusammen. Dort besuchten wir zuerst den Factory Outlet zum Shoppen und setzten mit einer spannenden Tour durch das Ducati-Museum fort – ein Muss für jeden Fan der italienischen Motorradmarke. Gestärkt durch eine hervorragende Pizza in Livorno ging es entspannt mit der Fähre nach Olbia, für unser zehntägiges Abenteuer auf Sardinien.
Motorradtraining und sardische Traumstraßen
Jeder Tag begann mit ausgedehnten Motorradrunden am Vormittag, bei denen wir die atemberaubenden Straßen Sardiniens erkundeten. Unser Amir leitete mit wertvollen Tipps und machte jede Ausfahrt gleichzeitig zu einer Lehrstunde. Die Abende waren dann für kurze, flotte Einheiten reserviert – perfekt, um das Gelernte umzusetzen. Die Straßen der Insel erwiesen sich als wahrer Reifenkiller: Schon nach einer Woche mussten die ersten Gummis gewechselt werden. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt über die berühmte SS125 mit einem Stopp an der Bar Silana, wo wir uns natürlich verewigten.
Entspannung und Action zwischen Pool und Wasservolleyball
Neben dem Motorradfahren genossen wir die sardische Sonne am Pool und Strand. Besonders viel Spaß machte das Wasservolleyball-Turnier, bei dem der Teamgeist und der Wettkampf gleichermaßen gefragt waren. Die Temperaturen knackten an manchen Tagen die 40-Grad-Marke, was die Ausfahrten und auch die Entspannungsphasen schweißtreibend, aber unvergesslich machte.
Kulinarische Höhepunkte und gemeinsame Abende
Die Abende verbrachten wir entweder in lokalen Restaurants oder mit gemeinsamen Kochaktionen. Von Pastapartys bis zum gemütlichen Grillen war alles dabei – und natürlich durften sardische Spezialitäten nicht fehlen. Etwa auch beim Frühlingsfest in Bari Sardo. Besonders lustig waren die spontanen Geschichten und Erlebnisse, die wir uns nach den Ausfahrten erzählten.
Wildwechsel und unvergessliche Momente
Ein besonderes Erlebnis war der spezielle Wildwechsel auf den Straßen: Kühe, Schafe, Ziegen, Esel und sogar Pferde kreuzten unseren Weg und sorgten für unerwartete, aber unvergessliche Pausen. Ausgerechnet unser Putzteuferl hatte besonderes Glück mit den Hinterlassenschaften.
Am Ende der Reise waren wir nicht nur bessere Motorradfahrer, sondern auch eine noch engere Gemeinschaft. Sardinien, wir kommen wieder!

Es geht natürlich nicht immer alles Glatt und kleine Hoppalas passieren schon mal. Besonders spannend wenn Motorradteile sich plötzlich selbsständig machen. Dann wird der Bohrer ausgepackt, ein Bolzen aufgebohrt und ein Gewinde eingeschnitten damit zB. ein Spiegel wieder dort ist wo er hingehört.
Fazit: Eine perfekte Mischung aus Adrenalin, Entspannung und Gemeinschaft – genau das, was einen Ducati-Cluburlaub ausmacht! 🏍️☀️
















